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Das Auskunfts- und Informationssystem Starkregenvorsorge

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Bremen hat mit einem computergestützten Modell genau berechnen lassen, welche Stellen in der Stadt bei Starkregen durch Überflutung gefährdet sein können. Warum manche Grundstücke stärker betroffen sind als andere, ist immer abhängig davon, in welcher örtlichen Lage sie sich befinden. Das bedeutet, dass je nach Gefälle oder Höhenlage und Struktur der Geländeoberfläche, wie der Art der Befestigung, vorhandenen Bordsteinen oder entsiegelten Flächen das Wasser dann an der Oberfläche mehr oder weniger unkontrolliert den nächstgelegenen Tiefpunkten im Gelände zufließt.

Was wird dargestellt?
Die Starkregenkarte zeigt Ihnen, welchen Weg das Niederschlagswasser auf der Geländeoberfläche nimmt, beziehungsweise wo es sich sammelt oder an Hindernissen wie Gebäuden oder Mauern aufstaut. Die Karte stellt den berechneten, maximalen Wasserstand während eines zweistündigen Starkregenereignisses dar.

Die Starkregenkarte für Bremen wurde im Rahmen des Projektes KLAS von der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau, der hanseWasser Bremen GmbH und dem Ingenieurbüro Dr. Pecher AG aus Erkrath erarbeitet.

Enthaltene Starkregenereignisse:

  • intensives Starkregenereignis (30-jährliche Wiederkehrzeit), Niederschlagshöhe 42,2 mm, Dauer 120 Minuten
  • außergewöhnliches Starkregenereignis (50-jährliche Wiederkehrzeit), Niederschlagshöhe 46,0 mm, Dauer 120 Minuten
  • extremes Starkregenereignis (100-jährliche Wiederkehrzeit), Niederschlagshöhe 51,1 mm, Dauer 120 Minuten

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Luftbild Bremen · terra air service